Welches Verständnis von Kunst hat ein Mensch, der einen angeketteten Hund vor einem Schriftzug aus Trockenfutter verhungern lässt?? Welches Verständnis von Kunst haben Galeriebesucher, die sowas sehen, und nichts dagegen unternehmen? Und welches Verstädnis von Kunst hat schließlich eine Gesellschaft, die einen solchen Menschen dazu einlädt, sein Kunstwerk zu wiederholen??
Hier meine herzliche Einladung an alle Tier- und Kunstliebhaber, eine Petition zu unterschreiben, die verhindern soll, dass besagter "Künstler" bei der Bienal Centroamericana Honduras 2008 teilnehmen kann.
Weitere Infos gibts auf Spiegel online.
Die Petition (leider auf Spanisch) gibt den Sachverhalt wieder und kann hier unterschrieben werden.
Der Schlusssatz der Petition: Wir können nichts mehr für diesen armen Hund tun, sondern nur dafür sorgen, dass die Organisatoren der Bienal Centroamericana Honduras 2008 diesen tierquälenden "Künstler" nicht zulassen. Ich bitte Euch, diese Petition zu unterschreiben und dieses beschämende Verhalten so weit wie möglich zu verbreiten um möglichst viele Unterschriften zu sammeln und ihn die Teilnahme an der Bienal zu untersagen.
Samstag, 22. März 2008
Dass es sowas überhaupt geben kann?!
Sonntag, 17. Februar 2008
Chatten bildet
Ja, ja, ich komme auf 404 Tastenschläge pro Minute ~ 80 Wörter pro Minute (mit 3 Fehlern in 2 MInuten).
Im Deutschmodus sagt er mir, dass 9% der 9470 registrierten Nutzer ein besseres Ergebnis hatten, während 91% schlechter oder gleich waren.
You typed: Woher hast du das Bild? Mit Rollen und Schieben bekam er sie bis vor das Gefährt. Das Gesamtbild ergab nicht gerade einen prachtvollen Anblick. Marko war ein Meister darin. Schon wieder so ein guter Duft. Der Reiter schien allmählich ärgerlich zu werden. Dann wirst du mal stark. Bis auf eines, das eine trostlose steinige Landschaft zeigt. Die Wangenknochen des Fremden wurden fast weiß, so fest presste er die Kiefer aufeinander. Das sollte er aber lassen. An der Rückwand war ein Regal platziert in dem seltsam schimmernde Steine aufgereiht lagen. Noch vieles mehr hatte er sich hier im Laufe der Jahre zusammengetragen. Emil konnte es schon icht mehr hören, da fiel sein Blick auf einen Reiter. Wir werden uns in einigen Tahen wieder bei
Mistakes: trostlose(trostlose,), icht(nicht), Tahen(Tagen)
Eure Tippegeschwindigkeit könnt Ihr hier testen.
Erdbeerschnitte und Umweltsünden
Ich finde, der Mensch hat ein Anrecht auf Ignoranz.
Es gibt Dinge, die man nicht weiß, und worüber man eigentlich ganz froh ist.
So lebe ich mit ganz reinem Gewissen. Ich pendle zwar täglich 80 km weit nach Bamberg, um zu arbeiten, und lege damit 800 km /Woche zurück. Aber ich fahre alles mit Öffentlichen, und dachte, damit falle ich der Umwelt kaum ins Gewicht.
Aber HA! Weit gefehlt. Auf der Seite von der Bahn nahm ich die Gelegenheit wahr, ein "Umweltcheck" durchzuführen.
Nachdem man sich seine Verbindung (bspw. Bamberg - Nürnberg) ausgesucht hat, kann man den Vergleich mit dem Auto ziehen.
Energieressourcenverbrauch:
Rohstoffverbrauch/Primärenergie umgerechnet in l Benzin pro Person und Fahrt
Bahn: 4,6
PKW: 5,9
Inkl. Verluste der Strom-/Kraftstoffherstellung
Das ist gerade mal 1/4 Unterschied!!
Kohlendioxid
Treibhausgas, Klimaveränderung in kg pro Person und Fahrt
Bahn: 7,8
PKW: 13,7
Ok, hier sind es immerhin fast 40% Unterschied. Aber hey, das sind trotzdem noch immerhin fast 8 kg (!!!!) Kohlendioxid!
Schwefeldioxid
Versauerung, Waldsterben in g pro Person und Fahrt
Bahn: 7,9
PKW: 7,7
Was??? Jawohl, Bahn ist schlimmer als Auto.
Klar, manche Werte sind auch super für die Bahn:
Feinstaub (Gesundheitsschäden) in g pro Person und Fahrt
Bahn: 0,4
PKW: 3,0
Stickoxide (Versauerung, Überdüngung, Sommersmog/Ozon) in g pro Person und Fahrt
Bahn: 7,1
PKW: 48,5
Ich muss sagen, ich finde es irgendwie sehr mutig von der Bahn. Ich meine, mich damit zu konfrontieren, dass ich alleine täglich 16 kg CO2 in die Luft blase. Das muss man sich vor Augen führen. Ich weiß, dass ich mir damit selber ins Bein schieße, aber eigentlich müsste Pendeln nicht subventioniert, sondern verboten und unter Strafe gestellt werden.
Ich sprach darüber mit meiner Mutter, weil mein Entsetzen wirklich sehr groß war, und wisst Ihr, was sie zu mir sagte?? "Ich weiß. Züge sind viel schlimmer als Autos, wenn sie nicht vollkommen ausgelastet sind. Das weiß jeder Ingenieur!".
Da haben wir es wieder. Ich, als gut informierte Akademikerin weiß mal wieder gar nichts. Ich weiß gerade mal das, was die Medien vermitteln - und das ist weiß Gott oft genug nicht die Wahrheit.
Also habe ich mir heute zum Frühstück - wenn schon Umweltsünderin, dann möchte ich zumindest davon profitieren! - beim Bäcker Erdbeerschnitte (Erdbeerschnitte?? Wir haben Mitte Februar!) geholt.
Nur eine Sache lässt mich jetzt nicht los: Wo zum Henker wachsen derzeit Erdbeere???
Donnerstag, 3. Januar 2008
Servicewüste Deutsche Bahn
Vor einigen Jahren war der Begriff Servicewüste Deutschland recht gebräuchlich. Dies war darauf zurückzuführen, dass die meisten Unternehmen durchschnittlich gar keinen Service anboten. Sogar wenn man sich über Produkte erkundigen wollte, musste man im Schnitt ca. 20 Pfennig pro Minute bezahlen. Dies stammt noch aus der Zeit, in der Unternehmen die Kosten für die Kunden senken wollten und deshalb Servicenummern 0180 (sog. shared cost Dienst) einrichteten. "Zumindest ursprünglich, als die Ferngesprächstarife tagsüber noch teurer als die 0180er-Tarife waren, ermöglichten diese Nummern bundesweite vergünstigte Telefonkontakte zu Unternehmen, Institutionen und Behörden", lesen wir in der Wikipedia. Damit verbunden: eine Fehlentwicklung, da die Gespräche im deutschen Festnetz sehr günstig bis kostenlos wurden, während die 0180-er Nummern immer teurer wurden.
Naja, in den letzten Jahren hat sich recht viel in Deutschland getan, der Service wird zunehmend verbessert.
Wenn man sich erinnern will, wie es früher mal war, dem empfehle ich die Deutsche Bahn.
Ich bekam auf CD per Post zugeschickt einen Update zu einer Software, die ich Ende November gekauft habe. Bis dahin ist es ja noch ok, wenn man außer Acht lässt, dass die Software nur bis Juni 08 gültig ist, und so bereits 1/4 ihrer Laufzeit ohne Update (das Update beinhaltet ca. 3/4 des Datensatzes!) verbringen musste, also mit eingeschränkten Nutzmöglichkeiten.
Nun bekomme ich das besagte Update, und stelle fest, dass der Datensatz nach wie vor nicht vorhanden ist. Noch schlimmer: der Update mit den Daten des Nahverkehrs (Bus + U-Bahn + Straßenbahn usw.) wurde zum letzten Mal geliefert, weitere Lieferungen sind nicht vorgesehen. Bitte?! Wofür abonniere ich das denn?!
Aber die Anmerkung: die Daten werden zukünftig über das Internet ladbar sein.
Also gut.
Leider: kein Ansprechpartner auf dem Brief, keine Telefonnummer, keine Mailadresse und als Internetadresse nur die www.bahn.de. Sag mal, spinnen die?!
Also suche ich erstmal im Internet nach allen möglichen Suchwörtern die mir einfallen wollen, natürlich ohne Erfolg. Kontaktdaten auf bahn.de?? Fehlanzeige! Man wird auf FAQs und alles mögliche weitergeleitet, keine Telefonnummern, keine Mailadressen. Klar, die wollen nicht bei der Arbeit gestört werden. Sehr witzig.
Nachdem ich eine allgemeine Kontaktnummer (01805) finde, rufe ich dort an. Die geben mir die Nummer der Kollegen, die für das Internet zuständig sind (01805). Der wiederum gibt mir die Nummer der automatischen Fahrplanauskunft (eine 0800-er Nummer mit einem SAUDUMMEN Sprachcomputer!). Ich rufe bei einer anderen 1805-er Nummer an, und bekomme zumindest die Nummer von der Telefonauskunft der DB (in Berlin). Dort haben sie von HAFAS oder von der CD "DB Reise-Service Regionalverbindungen" noch nie etwas gehört, also geben sie mir die Nummer von der Fahrplanbestellung, weil die ja auch CDs ausliefern. Bei der Fahrplanbestellung sind sie zumindest mal nett (während ich zunehmend genervt bin), und teilen mir mit, dass die DB das ab sofort selber macht. Sie hat nun eine Telefonnummer (01805) von der Update-Hotline. Der Mensch ist dort sehr nett, leider total ratlos. Aber statt mich 20 Minuten an der Leitung zu halten, schlägt er vor, mich zurückzurufen, was er ca. 20 Minuten später auch macht.
Danach war das Problem relativ schnell gelöst: die Internetadresse, in der man seine Updates holen kann, ist nur im PDA selber (also nicht über das Internet, sondern nur über den nicht mit dem Internet zu verbindenden PDA) ersichtlich: nämlich unter Optionen Updates. Dann muss man nur noch die ca. 100 Zeichen lange Adresse in ein Browserfenster abtippen, und schon ist das Problem erledigt. Oder fast.
Beim ersten Download fand er den PDA nicht, also alles deinstallieren, von der CD neu installieren, Browseradresse eingeben, neu runterladen und installieren. Und so habe ich nach 1 Std. 40 Minuten und geschätzten 7 € Telefonkosten für Nichts! meinen neuen Datensatz auf dem PDA. Wenn es erstmal läuft kann ich es jedem nur empfehlen. Und wenn's beim Installieren Probleme gibt... Ihr wisst ja, wo die Expertin sitzt! ;)
Freitag, 28. Dezember 2007
Alltagsleben
Eigentlich ist es verwunderlich. Andererseits ist es ganz normal.
Nehmen wir mal meine Kusine Jenni, bspw. Sie lebt keine 500km weit weg von mir. In den letzten 6 Jahren sahen wir uns... 2x? Wir hören uns vllt. alle 2 Monate einmal. Aber auch nur, wenn sie innerhalb eines Jahres zweimal umzieht. Sonst eher seltener. Seitdem wir Skype haben (wenn sie dran denkt, es anzumachen) chatten wir auch gelegentlich.
Doch in den letzten 2 Wochen bekam ich 8 Mails von ihr. Warum? Weil sie in Australien ist.
Im Schnitt bedeutet dies nichts anderes, als dass ich mehr von ihrem Australienbesuch erfahre, als über 2 Jahre ihres "durchschnittlichen" Lebens in Deutschland.
Oder meine Tante Renate: ich habe keinen blassen Schimmer, was sie so treibt, aber über jede ihrer Reisen (nach Mexico und Ecuador und und und...) bin ich bestens informiert.
Versteht mich nicht falsch: ich finde es super, dass sie so oft von ihren Reisen schreiben. Ich finde es nur schade, dass ich so wenig von ihren sonstigen Leben weiß.
Und so geht es mit allen. Außer mit den Leuten, die hier wirklich gleich um die Ecke wohnen, mit denen ich mich zum Arbeiten, Singen, Spazieren, Nähen, Spielen, Bogenschießen usw. treffe, erfahre ich kaum etwas über das alltägliche Leben der meisten anderen.
Es ist ganz normal deshalb, weil vermutlich kaum jemand sein Leben für interessant genug hält, um darüber zu berichten. Oder deshalb, weil man ja mitten drinnen ist, und die Veränderungen gar nicht so mitbekommt. Oder es ist einfach noch ein Überbleibsel aus der Zeit, in der man über sein Alltagsleben nicht berichten musste, weil die Leute, die wichtig waren, es eh alle mitbekamen. Als Familien noch zusammenwohnten, also die Freunde im gleichen Dorf waren. Man darf das glaube ich nicht unterschätzen: Jahrtausende lang lebte man bis auf wenige Ausnahmen mit den wichtigen Leuten zusammen. Da gab es keine Notwendigkeit zu berichten. Jeder erfuhr alles über jeden.
Doch jetzt ist alles anders. Freunde und Familie sind über die Kontinente verteilt (wobei ich mir unschlüssig bin, ob Internet das mit verursachte oder lediglich eine Folge dessen darstellt...), letztes Weihnachten waren meine Eltern und Geschwister auf insgesamt 4 Länder auf 3 Kontinenten verteilt!
Mensch kann nicht alles haben, das ist mir klar. Ich kann nicht gleichzeitig weg sein und trotzdem am Alltag meiner Familie beteiligt sein. Aber ich kann zumindest etwas dafür tun, um Einblicke in das Leben der Anderen (genialer Film, übrigens, wer ihn noch nicht kennt! :) ) zu gewinnen und um Einblicke in mein eigenes zu gewähren.
In diesem Sinne...
Welcome back! ;)
Donnerstag, 27. Dezember 2007
Noch ein Blog?!
Naja, mensch muss auch Entdeckern immer wieder etwas bieten können! ;)
Wenn mein persönlicher Blog dazu da ist, um Freunde und Verwandte informiert zu halten, so ist dieser hier ein tatsächlicher Divagationsblog. Da steht nichts Wichtiges drinnen, sondern nur das, was sich in meinem Kopf abspielt.
Dass das ein Chaos ist brauche ich glaube ich nicht extra zu erwähnen! :)
In diesem Sinne... Ich freue mich schon drauf! :D
Anfangen muss ich diesmal - wie könnte es anders sein - mit der Suche nach dem Blognamen selbst.
Versuch mal einen halbwegs vernünftigen Namen vor Deinem .blogspot.com zu setzen! Alles Mögliche und Unmögliche ist bereits vergeben! Zum Ausrasten!
Gestern hatte ich schon das Problem, als ich meinen persönlichen Blog anfangen wollte.
Moni, monis, meinblog, myblog, superblog (mit der Zeit wurden die Ideen immer abstruser), es war schlimm! Schlimmer wurde es noch, als ich diese tollen Namen ausprobierte, und feststellte, dass kaum ein einziger Blog tatsächlich weitergeführt wird. Meistens ist nur ein Testpost vorhanden (von dem Jahr 2001 oder 2002, vorzugsweise), und seitdem nichts mehr. Und trotzdem sind die Namen auf immer und ewig vergeben - was SEHR ärgerlich ist!!
Plötzlich kam mir die Idee, da ja mein PC-Spiel-Blog monimays heißt, dass es einen Grund gegeben haben muss, warum ich dafür nicht monimay (ohne s) nahm. Also ging ich auf monimay.blogspot.com, und fand auch dort ein "Testblog", ohne Einträge.
Irgendwas kam mir komisch vor (vllt. der Blogname, blabla), also versuchte ich mich dort anzumelden und gab an, mein Passwort vergessen zu haben. Als da stand "Ihr Passwort wurde an Ihre icqmail-Adresse zugeschickt", war ich mir sicher: diese Adresse ist meine eigene! :D
Nachdem ich mir das PW also wieder angeeignet hatte, konnte ich dort meinen persönlichen Blog ansetzen.
Doch dabei fehlte mir etwas. Da ich den persönlichen Blog zum Mailabonnieren freigegeben habe, rechne ich mit einer eher technophoben Zielgruppe (oder zumindest eine solche, die für Blogs nicht so richtig viel übrig hat). Das sind also Eltern und Familie, Patenonkel und ältere Freunde. Nur da kann ich nicht alles erzählen, was sich in meinem Kopf abspielt, um sie nicht im Blogspam ersaufen zu lassen.
Deswegen hier mein "Sinnieren"-Blog (weil consideration(s), divagation(s), thought(s) und alle anderen sinnvollen Wörter bereits vergeben waren!!!)! :)